Tag 1 mit dem Blazar Mantis 50mm Anamorphic
Am ersten Tag hatte ich die Möglichkeit, das Blazar Mantis 50mm f/2.0 Anamorphic Lens zu testen – und zwar mitten am Tag, bei ganz normalem Tageslicht. Genau das hat mich besonders gereizt: zu sehen, wie sich ein anamorphes Objektiv nicht nur im klassischen Abendlicht, sondern auch unter härteren Lichtbedingungen schlägt.
Gerade als Videograf und Content Creator aus Rheinbach/Bonn interessiert mich immer, wie viel „Filmlook“ man wirklich aus seinem Setup rausholen kann – ohne direkt auf High-End-Cine-Produktionen angewiesen zu sein.
Das erste, was einem auffällt:
Das Bild sieht komplett falsch aus.
Das ist typisch für ein anamorphes Objektiv.
Das Bild wird horizontal zusammengedrückt aufgenommen.
Nach dem Desqueeze (1.33x) passiert die Magie:
Breiteres Bildformat (Cinemascope Feeling)
Ovale Bokeh-Effekte
Horizontale Lens Flares
deutlich mehr „Filmlook“
Genau das, was viele mit cinematischer Videografie verbinden.
Praxis – Blazar Mantis 50mm im Alltag
Ich habe das Objektiv bewusst mittags in Köln getestet – also keine perfekten Bedingungen, sondern reales Shooting.
Abendstimmung am Decksteiner Weiher – ein erster Eindruck
Am Ende des ersten Tages habe ich das Blazar Mantis 50mm Anamorphic noch kurz bei Abendlicht getestet – am Decksteiner Weiher in Köln.
Dieses Bild ist dabei entstanden.
Das Licht war weicher, die Stimmung ruhiger – und genau hier zeigt das Objektiv nochmal eine ganz andere Seite.
Der cinematische Look, die Flares und die Tiefe wirken deutlich stärker als am Tag.
Im nächsten Beitrag geht es genau darum:
Ein komplettes Portrait-Shooting bei Sonnenuntergang – mit Fokus auf Emotion, Licht und Storytelling.
Hier gehts zur Fortsetzung https://vikfilm.de/blog/blazar-mantis-50mm-anamorphic-abendtest-decksteiner-weiher